Sabine (SHK-Meisterin)
fiktive Persona – keine reale PersonMecklenburg-VorpommernChefin eines Familienbetriebs, die zwischen vollen Auftragsbüchern und erdrückender Bürokratie zerrieben wird.
WirtschaftArbeitEnergieSteuernDigitalisierung
Wie die Modelle diese Persona einordnen
Profil
- demografie
- alter
- 49
- geschlecht
- weiblich
- wohnort
- Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern
- haushalt
- verheiratet, ein Kind in der Ausbildung; der Betrieb ist Lebensinhalt und Altersvorsorge zugleich
- bildung
- Meisterin im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK)
- oekonomie
- beruf
- alleinige Inhaberin eines SHK-Betriebs mit 8 Beschäftigten
- einkommen
- solides Unternehmerinnen-Einkommen, aber stark schwankend und vom Betrieb abhängig
- vermoegen schulden
- Betriebsvermögen (Werkstatt, Fuhrpark) plus laufende Investitionskredite; privat solide
- finanzieller druck
- Lohnkosten, Energie, Materialpreise, Vorfinanzierung von Aufträgen; Liquidität ist Daueraufgabe
- werte haltung
- grundwerte
- Leistung und Eigenverantwortung
- Handschlagqualität
- Ausbildung des Nachwuchses
- Bodenständigkeit
- sorgen
- ausufernde Bürokratie und ständig wechselnde Förder-/Heizungsregeln, die Planung unmöglich machen
- Fachkräftemangel — sie findet keine Gesellen und Azubis mehr
- Betriebsübergabe in ~10 Jahren: Steuerlast und Nachfolge ungeklärt
- hoffnungen
- weniger Bürokratie
- verlässliche Rahmenbedingungen beim Heizungstausch
- bezahlbare Energie
- Wertschätzung des Handwerks
- politische grundhaltung
- Wirtschaftsliberal und pragmatisch, mittelstandsorientiert. Nicht gegen Klimaschutz, aber gegen chaotische Vorgaben, die ihre Kundschaft verunsichern und Aufträge platzen lassen. Misstraut Politik, die den Mittelstand als selbstverständlich behandelt. Parteipolitisch ungebunden.
- menschenbild
- Wer Verantwortung für Beschäftigte trägt, braucht Freiheit und Verlässlichkeit, keine Gängelung
- sicht auf andere
- Verwaltung/Bürokratie — Hauptärgernis: Formulare, Nachweise, langsame Genehmigungen kosten sie reale Arbeitszeit
- Große Konzerne — fühlt sich gegenüber Großen benachteiligt, die Lobby und Rechtsabteilungen haben
- Transferempfänger — kritisch, wenn Arbeit sich aus ihrer Sicht zu wenig lohnt — erwartet 'fördern und fordern'
- Klimapolitik à la Heizungsgesetz — genervt vom Hin und Her, das ihre Kunden lähmt — sieht Praxisferne
- verhalten
- mediennutzung
- Regionalzeitung
- Handwerks-/Innungsnewsletter
- WhatsApp mit Kollegschaft
- LinkedIn sporadisch
- alltag
- Baustelle, Büro, Angebote, Personalführung; Abende oft mit Papierkram; aktiv in der Innung
- informationsverhalten
- vertraut Kammer/Innung und anderen Betrieben; bewertet Politik an Auftragslage und Aufwand
- themen stakes
- wirtschaft
- Bürokratieabbau, Auftragslage, Mittelstandsförderung, faire Vergabe
- arbeit
- Fachkräftesicherung, Ausbildung, Zuwanderung von Fachkräften
- energie
- Energiepreise für den Betrieb; verlässliche Regeln beim Heizungstausch (Kundenaufträge)
- steuern
- Betriebsübergabe/Erbschaftsteuer, Abschreibungen, Lohnnebenkosten
- digitalisierung
- digitale Verwaltung, Antrags-/Nachweispflichten, Breitband für Disposition
- stimme
- Ich hätte gern mehr Azubis und weniger Aktenordner. Im Moment ist es genau andersrum.
- Sag mir eine Regel, an die ich mich halten kann – aber bitte nicht jedes halbe Jahr eine neue.