Mareike (soloselbstständig) × SPD
fiktive Persona – keine reale PersonMecklenburg-VorpommernDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Mareike sieht ihr Berufsfeld sichtbar aufgewertet: das Bekenntnis zu Mindesthonoraren, die Kreativwirtschaft als Zukunftsfaktor, die Förderung von Ateliers und Räumen, Bürokratieabbau und eine solidarische Sozialversicherung sprechen ihre prekäre, individualistische Lage an. Ihr großes Thema, die soziale Absicherung Soloselbstständiger, bleibt jedoch unkonkret, und der betonte Sparzwang lässt sie um die Kulturförderung fürchten, von der sie lebt. Für die auf Absicherung angewiesene Kreative überwiegt der Zuspruch leicht.
👍 Besonders gut
Faire Honorare sind für mich überlebenswichtig. Dass Mindesthonorare als Erfolg gesehen werden, ist ein Signal, das ich brauche.
Mareikes Einkommen schwankt stark und wird bei Aufträgen oft gedrückt; ein Bekenntnis zu Mindesthonoraren und fairer Bezahlung stützt genau ihre wirtschaftliche Grundlage.
✓ belegt S. 79: „Die Einführung von Mindesthonoraren war ein wichtiger Schritt." — SPD-Wahlprogramm ↗
Endlich wird Kreativarbeit als Wirtschaftszweig ernst genommen und nicht als Hobby. Das ist eine Anerkennung, die mir gefehlt hat.
Mareike lebt von kreativer Arbeit und fürchtet, als Nische abgetan zu werden; die Einordnung der Kreativwirtschaft als Zukunftsfaktor wertet ihr Berufsfeld auf.
Ohne bezahlbare Ateliers und Räume kann ich nicht arbeiten. Dass genau die gefördert werden sollen, ist praktisch für mich.
Bezahlbare Arbeits- und Präsentationsräume sind für Mareikes Projektarbeit existenziell; die Unterstützung von Ateliers und Kreativquartieren trifft ihre konkrete Infrastruktur.
Ich falle zu klein für die ganze Bürokratie und ertrinke trotzdem in Formularen. Weniger Papierkram wäre für mich echte Erleichterung.
Als Soloselbstständige fühlt sich Mareike von Bürokratie und Nachweisen überfordert, deren Aufwand in keinem Verhältnis zu ihrer Betriebsgröße steht; Bürokratieabbau entlastet sie direkt.
✓ belegt S. 57: „Papierpflichten und unnötige Bürokratie bauen wir weiter ab." — SPD-Wahlprogramm ↗
Ich falle durch jedes Raster. Ein System, in das alle solidarisch einzahlen, wäre für Leute wie mich endlich mal fair gedacht.
Mareike fällt als Soloselbstständige durch die sozialen Raster; eine solidarische Sozialversicherung, in die alle einzahlen, verspricht ihr eine tragfähigere Absicherung statt Sonderlast.
👎 Besonders schlecht
Wenn gespart wird, ist Kultur meist als Erstes dran. Und dann trifft es genau die Förderung, von der ich lebe.
Mareikes Existenzgrundlage hängt an Kultur- und Kreativförderung; der betonte Konsolidierungsdruck weckt ihre Sorge, dass genau diese als vermeintlich freiwillige Leistung zuerst gekürzt wird.