Mareike (soloselbstständig) × BSW
fiktive Persona – keine reale PersonMecklenburg-VorpommernDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Mareike sieht ihre prekäre Lage als Soloselbstständige selten so direkt bedient: faire Absicherung und planbare Beiträge für Solo-Selbständige, Honoraruntergrenzen, verbesserte Alterssicherung für Kulturschaffende, die Anerkennung von Kunst als Arbeit und mehrjährige Fördermodelle treffen fast alle ihre Sorgen. Gesellschaftspolitisch reibt sie sich an der Anti-Gendern-Linie und am begrenzenden Migrationston. Da ihre wirtschaftliche und soziale Absicherung im Zentrum steht, überwiegt die Zustimmung klar.
👍 Besonders gut
Ich falle durch jedes Raster – und hier werde ich endlich mitgedacht. Faire Absicherung und planbare Beiträge, genau das brauche ich.
Mareike fällt durch jedes soziale Raster; dass Solo-Selbständige ausdrücklich mit fairer Absicherung und planbaren Beiträgen benannt werden, trifft ihren Kern.
Zu oft wird um jeden Cent gefeilscht. Verlässliche Honoraruntergrenzen würden mir endlich faire Bezahlung sichern.
Schwankende Aufträge und Dumping-Honorare prägen Mareikes Alltag; verlässliche Honoraruntergrenzen sichern ihr faire Bezahlung bei geförderten Projekten.
Meine Altersvorsorge ist ein großes Fragezeichen. Dass projektbezogene Biografien und Alterssicherung mitgedacht werden, beruhigt mich.
Mareikes Altersvorsorge ist ungelöst; die ausdrückliche Berücksichtigung von Alterssicherung und projektbezogenen Erwerbsbiografien adressiert genau ihre Lücke.
Kreativität ist mein Beruf, nicht mein Hobby. Dass das mal klar als Arbeit anerkannt wird, tut gut.
Mareike kämpft um Anerkennung ihres Berufs; die klare Aussage, dass künstlerische Arbeit Arbeit ist, wertet ihre Existenz und Leistung auf.
✓ belegt S. 55: „Künstlerische Arbeit ist Arbeit." — BSW-Wahlprogramm ↗
Von Projekt zu Projekt zu hangeln zermürbt. Mehrjährige Förderung würde mir endlich etwas Planungssicherheit geben.
Auftragsschwankungen und Vorfinanzierung machen Mareike zu schaffen; mehrjährige Fördermodelle geben ihr die Planbarkeit, die ihr bislang fehlt.
👎 Besonders schlecht
Warum ausgerechnet ein Kulturkampf ums Gendern? Das ist Symbolpolitik, die mir gegen den Strich geht.
Als liberal-progressive Kreative empfindet Mareike die Anti-Gendern-Positionierung als überflüssigen Kulturkampf, der von echten Problemen ablenkt.
Weltoffenheit sieht anders aus. Dieser ständige Begrenzungston passt nicht zu der Szene, in der ich lebe und arbeite.
Mareikes weltoffene Grundhaltung stößt sich am betont begrenzenden Ton der Migrationspolitik, der ihrem Bild einer offenen Gesellschaft widerspricht.
✓ belegt S. 72: „Zuwanderung muss daher begrenzt, gesteuert und leistbar sein." — BSW-Wahlprogramm ↗