Ronny (Energie, Strukturwandel) × BSW
fiktive Persona – keine reale PersonMecklenburg-VorpommernDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Ronny findet im BSW-Programm viel, das seine Küstenperspektive spiegelt: niedrigere Netzentgelte, netz- und speichergekoppelter Ausbau, regional sinkende Preise und die Gas-/Lubmin-Orientierung. Zugleich stören ihn als faktenorientierten Praktiker die pauschale LNG-Ablehnung, der Regional-Vorrang gegen den Export und der wenig realistische Nord-Stream-Kurs. Unterm Strich überwiegen die Anknüpfungspunkte knapp, mit klaren Vorbehalten.
👍 Besonders gut
Genau da liegt der Hebel: Wir erzeugen den Strom und zahlen die höchsten Netzentgelte. Das muss weg.
Ronny kennt die Benachteiligung erzeugender Küstenregionen bei den Netzentgelten; deren Senkung trifft ein zentrales Anliegen seiner Branche.
Erst die Brücke bauen, dann die alte abreißen. Dass Netzanbindung Bedingung wird, ist technisch endlich vernünftig.
Der netz- und speichergekoppelte Ansatz entspricht Ronnys pragmatischer Überzeugung, dass Erzeugung und Infrastruktur zusammen geplant werden müssen.
Wenn wir hier die Energie erzeugen, muss sie hier auch günstiger werden. Alles andere versteht kein Mensch mehr.
Bezahlbare, verlässliche Versorgung ist Ronnys Maßstab; die Kopplung von Ausbau an sinkende regionale Preise deckt sich mit seiner Sicht.
Billiges Pipelinegas über Lubmin würde uns hier retten. Ob das je wieder läuft, ist eine ganz andere Frage.
Für Ronny, dessen Region an Lubmin und der Gasanlandung hängt, adressiert das direkt Versorgungssicherheit und Preise – auch wenn er die Umsetzbarkeit für fraglich hält.
👎 Besonders schlecht
LNG ist keine Wunschlösung, aber unsere Rückfallebene. Es einfach abzulehnen, ohne Ersatz, ist mir zu billig.
Gas- und LNG-Infrastruktur gehören zu Ronnys Arbeitsfeld; eine pauschale Ablehnung nimmt seiner Region eine Versorgungs- und Standortoption.
Unser Offshore-Strom ist für ganz Deutschland gedacht. Wer den Export bremst, bremst die Investitionen bei uns an der Küste.
Offshore-Wind und Netzanbindung sind auf überregionale Vermarktung und Export ausgelegt; ein Regional-Vorrang könnte Ausbau und Wertschöpfung seiner Projekte begrenzen.
✓ belegt S. 28: „Vorrang für regionale Nutzung von Energie vor dem Export." — BSW-Wahlprogramm ↗