Qwen 3.7 Max vs Claude Sonnet 4.6 — Tom & Jessica (junge Familie) × CDU
Zwei Modelle direkt nebeneinander — Δ zeigt, wie stark das Urteil vom Modell abhängt.
fiktive Persona – keine reale PersonDivergenz der Modelle: Konsens?
Tom und Jessica sehen in der CDU-Programmatik starke Verbündete für ihren Traum vom Eigenheim, insbesondere durch die versprochene Grunderwerbsteuerbefreiung und die Ablehnung teurer Bauauflagen wie der Solarpflicht. Die klare Priorisierung von Eigentumsförderung gegenüber Mietpreisdeckeln trifft genau ihr Leistungs- und Aufstiegsverständnis. Einzig die strikte Begrenzung des Flächenverbrauchs sorgt für Bauchschmerzen, da dies das knappe und teure Bauland im Speckgürtel weiter verknappen könnte.
👍 Besonders gut
Die Grunderwerbsteuer frisst uns das halbe Eigenkapital auf. Wenn die beim ersten Hauskauf wegfällt, können wir uns den Traum vom Eigenheim vielleicht doch noch leisten, ohne uns bis zur Rente zu verschulden.
Als junge Familie im Speckgürtel kämpfen Tom und Jessica mit den hohen Kaufnebenkosten. Die Aussicht auf eine Abschaffung der Grunderwerbsteuer beim ersten Eigenheim gibt ihnen konkrete Hoffnung, die Finanzierungslücke zu schließen.
Jede neue Vorschrift treibt unsere Baukosten weiter nach oben. Wir wollen selbst entscheiden, wann wir uns eine Solaranlage leisten können, und nicht per Gesetz dazu gezwungen werden, nur damit die Politik ihre Klimaziele auf unserem Dach abhakt.
Tom und Jessica ärgern sich über strenge energetische Auflagen, die das Bauen unnötig verteuern. Der Verzicht auf eine Solarpflicht entlastet ihr knappes Baubudget und bestätigt ihre pragmatische Haltung gegen ideologische Bauvorschriften.
Wir wollen doch gar nicht ewig zur Miete wohnen und auf staatliche Deckelungen hoffen. Wir wollen bauen! Das Baukindergeld wäre genau der Schubser, den wir für die Tilgung brauchen, damit sich unsere harte Arbeit endlich in eigenen vier Wänden auszahlt.
Das Paar will der Miete entfliehen und Eigentum aufbauen. Die klare Absage an mieterfreundliche Markteingriffe zugunsten einer direkten Familienförderung beim Hausbau trifft genau ihren Nerv der aufstiegsorientierten Mitte.
Wir müssen beide arbeiten, um uns das Haus überhaupt leisten zu können. Da ist ein verlässlicher Ganztagsplatz in der Kita und später in der Schule kein Luxus, sondern die absolute Grundvoraussetzung für unseren Alltag.
Als Doppelverdiener sind Tom und Jessica auf verlässliche Betreuungszeiten angewiesen. Die Zusage zum Ganztagsausbau nimmt ihnen einen Teil der Sorge um die Vereinbarkeit von Job und einem möglichen zweiten Kind.
👎 Besonders schlecht
Wir finden ja auch im Umland kaum noch bezahlbare Grundstücke. Wenn die Politik jetzt noch die Ausweisung neuer Baugebiete bremst, weil der 'Flächenverbrauch' begrenzt werden muss, explodieren die Bodenpreise doch komplett. Wie sollen wir da noch bauen?
Tom und Jessica suchen im Speckgürtel nach bezahlbarem Bauland. Eine strikte Begrenzung des Flächenverbrauchs schützt zwar die Natur, verknappt aber das ohnehin teure Bauland in den Umlandgemeinden und treibt die Bodenpreise weiter in die Höhe.
Tom und Jessica finden im CDU-Programm ein Set an direkten Maßnahmen, die ihrem Eigenheim-Traum zugutekommen: Baukindergeld, Grunderwerbsteuerbefreiung für Erstkäufer im ländlichen Raum, schnellere Baugenehmigungen, keine Solarpflicht und der Ganztags-Betreuungsanspruch. Das Programm spiegelt ihre aufstiegsorientierte Mitte-Lage gut wider. Offen bleibt die Frage energetischer Baukosten, die das Programm nicht explizit entlastet.
👍 Besonders gut
Wir verdienen beide ordentlich – und trotzdem reicht es nicht mal für eine vernünftige Finanzierung. Baukindergeld wäre ein echter Schritt nach vorn.
Tom und Jessica scheitern an der Finanzierungslücke für das Eigenheim. Baukindergeld würde ihr Eigenkapital direkt aufstocken und die Finanzierung tragfähiger machen.
✓ belegt S. 65: „Wiedereinführung des Baukindergeldes" — CDU-Wahlprogramm (beschlossen 13.06.2026) ↗
Wir wollen bauen, kein Vermögen erben müssen, um anfangen zu dürfen. Wenn die Grunderwerbsteuer wegfällt, schließt das zumindest eine Lücke in unserer Rechnung.
Die Grunderwerbsteuer ist einer der größten Blockposten bei ihrer Eigenkapitalkalkulation. Eine Befreiung für Erstkäufer im ländlichen Raum trifft ihren Standort im Speckgürtel einer Sachsen-Anhalt-Stadt direkt.
Wenn wir ein Grundstück gefunden haben und dann ein Jahr auf die Genehmigung warten, läuft der Kredit schon – ohne dass ein Stein gesetzt wurde. Schneller muss das werden.
Tom und Jessica erleben Baugenehmigungsprozesse als zeitraubend und kostspielig. Schnellere Genehmigungen reduzieren Planungsunsicherheit und Bereitstellungskosten.
PV-Anlage klingt gut – aber wir sind am Limit. Wenn wir selbst entscheiden dürfen, wann wir das dazu machen, ist das eine echte Erleichterung.
Tom und Jessica planen jeden Euro. Eine Pflicht-PV-Anlage würde die Baukosten weiter treiben. Die Ablehnung der Solarpflicht gibt ihnen Kostensicherheit beim Bauprojekt.
Wenn eines von uns reduzieren muss, weil kein Betreuungsplatz da ist, kippt unsere Finanzierung. Ganztags-Recht bedeutet: wir können planen.
Beide arbeiten Vollzeit und sind auf verlässliche Kinderbetreuung angewiesen, um die Doppelverdiener-Basis für die Finanzierung zu erhalten. Der Rechtsanspruch ist für sie eine strukturelle Voraussetzung.
👎 Besonders schlecht
Gut gemeint, aber wer zahlt das? Wenn jede neue Energieanforderung die Baukosten treibt, können wir uns das Haus trotz Förderung nicht leisten.
Tom und Jessica benennen energetische Vorgaben als zusätzliche Baukostenbelastung. Das Programm adressiert dies nicht und fördert sogar energetische Sanierungen weiter, ohne den Kostenaspekt für Erstkäufer zu entschärfen.