Grok 4.3 vs Qwen 3.7 Max — Mareike (soloselbstständig) × CDU
Zwei Modelle direkt nebeneinander — Δ zeigt, wie stark das Urteil vom Modell abhängt.
fiktive Persona – keine reale PersonDivergenz der Modelle: nahezu einig?
Mareike sieht positive Ansätze beim Bürokratieabbau, der Digitalisierung von Verwaltung und der Anerkennung der Kreativwirtschaft, die ihren Alltag erleichtern könnten. Gleichzeitig bleibt die fehlende soziale Absicherung für Soloselbstständige unadressiert, was ihre Kernängste nicht lindert. Insgesamt überwiegt leichte Zustimmung zu praktischen Erleichterungen.
👍 Besonders gut
Endlich weniger Formulare und Berichtspflichten – ich verbringe schon genug Zeit mit Buchhaltung statt mit Aufträgen.
Mareike leidet unter unverhältnismäßiger Bürokratie als Soloselbstständige; das Moratorium und vereinfachte Verfahren würden ihren Verwaltungsaufwand direkt senken.
Endlich wird meine Branche nicht nur als Hobby gesehen, sondern als echtes Wirtschaftspotenzial.
Als Kreativschaffende profitiert Mareike von gezielter Förderung und Anerkennung ihrer Branche als wirtschaftlicher Faktor.
Weniger Papierkram und ein einziges Mal Daten angeben – das spart mir Stunden.
Mareike nutzt digitale Kanäle intensiv; vereinfachte, papierlose Verfahren mit Datenweitergabe zwischen Behörden reduzieren ihren Aufwand spürbar.
👎 Besonders schlecht
Ich falle schon durch jedes Raster – jetzt soll ich auch noch beweisen, dass ich 'genug leiste'?
Mareike fällt als Soloselbstständige oft durch soziale Raster; eine stärkere Betonung von Pflichten ohne passgenaue Absicherung für Freelancer verschärft ihre Unsicherheit.
✓ belegt S. 33: „Wer Hilfe braucht, soll sie unkompliziert" — CDU-Wahlprogramm (beschlossen 13.06.2026) ↗
Wenn Aufträge wegbleiben oder ich krank werde, gibt es immer noch keinen Schutz – das Programm lässt mich allein.
Trotz Erwähnung von Kreativwirtschaft fehlen konkrete Vorschläge zu Krankenversicherung, Altersvorsorge oder KSK-Stabilität, die Mareikes zentrale Existenzsorgen betreffen.
Mareike begrüßt die geplanten bürokratischen Erleichterungen und die explizite Anerkennung der Kreativwirtschaft als förderwürdigen Wirtschaftszweig. Gleichzeitig frustriert sie das konservative Festhalten an reiner Eigenverantwortung und klassischer Mittelstandsförderung, da ihre spezifischen existenziellen Nöte als Soloselbstständige – etwa bei Krankheit oder Auftragsflaute – völlig ausgeblendet werden.
👍 Besonders gut
Wenn ich für jeden kleinen Fördertopf stundenlang Formulare ausfüllen muss, bleibt die eigentliche Arbeit liegen. Endlich scheint jemand zu kapieren, dass uns dieser Papierkram erstickt!
Mareike leidet unter dem massiven Verwaltungsaufwand bei Förderanträgen für Kreativprojekte. Die Aussicht auf digitalisierte, schlanke Verfahren und bessere Beratung trifft genau ihren Wunsch nach weniger Bürokratie und mehr Zeit für die eigentliche kreative Arbeit.
Wir sind nicht nur 'bisschen was mit Kunst', wir sind ein echter Wirtschaftsfaktor. Gut, dass das jetzt auch mal so benannt und gefördert werden soll.
Als Soloselbstständige im Designbereich fühlt sich Mareike oft nicht als echte Wirtschaft wahrgenommen. Die explizite Nennung ihrer Branche als Innovationsmotor und die Ankündigung gezielter Förderungen geben ihr das Gefühl, dass ihre ökonomische Realität endlich anerkannt wird.
Ich bin Designerin, keine Vollzeit-Buchhalterin. Wenn das Land endlich aufräumt und unnötige Meldepflichten streicht, kann ich wieder Geld verdienen statt nur Formulare zu wälzen.
Die ständige Dokumentations- und Nachweispflicht gegenüber Finanzamt und Ämtern frisst bei Mareike unverhältnismäßig viel Zeit. Ein Moratorium und der Abbau unnötiger Meldepflichten würden ihren Arbeitsalltag als Ein-Personen-Unternehmen spürbar entlasten.
👎 Besonders schlecht
Von 'Eigenverantwortung' kann ich meine Miete nicht zahlen, wenn ich drei Wochen krank im Bett liege und kein Krankengeld bekomme. Das ist keine Freiheit, das ist pure Angst.
Mareike wünscht sich strukturelle Sicherheitsnetze für Soloselbstständige, etwa bei Krankheit oder unverschuldeter Auftragsflaute. Der reine Verweis auf Eigenverantwortung und unternehmerische Freiheit ignoriert ihre prekäre Realität, in der ein einziger Krankheitsmonat die Existenz bedroht.
Schön, dass die Kliniken modernisiert werden. Aber wer hilft mir, wenn meine KSK-Beiträge bei einer Flaute ins Unermessliche steigen? Dazu steht hier kein einziges Wort.
Während das Programm ausführlich die Infrastruktur von Kliniken und Praxen behandelt, wird das für Mareike existenzielle Thema der bezahlbaren Kranken- und Pflegeversicherung bei schwankenden Solo-Einkommen komplett ignoriert. Sie fühlt sich mit ihrem spezifischen Absicherungsproblem unsichtbar.
Wenn von 'Wirtschaft' geredet wird, meinen die immer nur Chemieparks oder den 50-Mann-Betrieb. Dass wir Solo-Kreativen auch Wirtschaft sind und ganz andere Hilfen bräuchten, kommt in deren Welt nicht vor.
Mareike nimmt wahr, dass Wirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt fast ausschließlich für große Industrieparks und den klassischen Handwerks- oder Produktionsmittelstand gemacht wird. Soloselbstständige Kreative fallen durch dieses Raster und erhalten keine passgenauen Instrumente gegen Auftragsflauten.