Grok 4.3 vs Claude Opus 4.8 — Mareike (soloselbstständig) × LINKE
Zwei Modelle direkt nebeneinander — Δ zeigt, wie stark das Urteil vom Modell abhängt.
fiktive Persona – keine reale PersonDivergenz der Modelle: uneinig?
Mareike findet punktuelle Entlastungen bei Steuern für Kleinste und bei Kulturförderung sowie Digitalisierung der Verwaltung nachvollziehbar und hilfreich. Gleichzeitig überwiegt die Enttäuschung, weil fast alle sozialen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf abhängig Beschäftigte zugeschnitten sind und ihre spezifische Lage als Soloselbstständige mit schwankendem Einkommen und fehlender Absicherung kaum adressiert wird.
👍 Besonders gut
Endlich wird meine winzige Existenz nicht mehr wie ein Großkonzern behandelt – 24.500 Euro Freibetrag, das ist mal fair.
Mareike spürt die Steuer- und Beitragslast als Soloselbstständige mit schwankendem Einkommen besonders stark; der Freibetrag würde ihre Kleinbetriebsgröße direkt entlasten.
Weniger Papierkrieg, mehr Zeit für echte Arbeit – endlich wird die Verwaltung nicht noch komplizierter.
Mareike kämpft täglich mit Akquise, Buchhaltung und Behördenwegen; echte Bürokratievereinfachung und digitale Anträge würden ihren Alltag spürbar erleichtern.
Endlich wird nicht nur von Kultur geredet, sondern auch dafür gezahlt – das brauche ich zum Überleben.
Als Kreativschaffende ist Mareike direkt auf Kulturförderung und faire Bezahlung angewiesen; die Forderung nach Mindesthonoraren und verlässlicher Finanzierung trifft ihre Existenzgrundlage.
👎 Besonders schlecht
Schön für die mit festem Job, aber für mich als Solo gibt’s wieder nichts – ich bin einfach nicht vorgesehen.
Mareike ist Soloselbstständige ohne Tarifvertrag oder Betriebsrat; die Maßnahmen adressieren fast ausschließlich abhängig Beschäftigte und lassen ihre prekäre Lage unberührt.
✓ belegt S. 86: „Tarifbindung stärken - faire Löhne sichern" — LINKE-Wahlprogramm (beschlossen 14.03.2026) ↗
Ich hab kaum was, und jetzt soll noch mehr abgeben werden? Das trifft genau die, die schon am Limit sind.
Mareike hat kaum Rücklagen und schwankendes Einkommen; zusätzliche Steuerlasten auf Vermögen oder höhere Beiträge würden ihre ohnehin dünne finanzielle Lage weiter belasten.
Krankheit oder Flaute – bei mir springt nichts ein. Das Programm vergisst Leute wie mich komplett.
Mareike ist über die KSK versichert und hat keine betriebliche Absicherung; das Programm spricht fast nur von abhängig Beschäftigten und Pflegebedürftigen, nicht von der Lücke für Solo-Selbstständige.
Die Linke adressiert Mareikes materielle Kernsorgen ungewöhnlich konkret: Basis- und Mindesthonorare für selbstständige Kreative, eine Rentenversicherung für alle und ein Freibetrag zum Schutz kleiner Existenzen. Die geplante Ausweitung der kommunalen Wirtschaftssteuer auf alle Selbstständigen weckt zugleich Vorbehalte. Für ihre Absicherung überwiegt klar das Positive.
👍 Besonders gut
Ein Boden unter meinen Honoraren, das hätte ich gern. Dann muss ich nicht mehr jeden Auftrag unter Wert annehmen.
Verbindliche Basishonorare treffen Mareikes Alltag als projektbezogen arbeitende Kreative unmittelbar und sichern ihr Einkommen nach unten ab.
Wenn öffentliches Geld fließt, sollen auch faire Honorare drin sein. Genau daran hängt bei mir oft die Miete.
Mindesthonorare bei geförderten Projekten wirken direkt auf Mareikes Auftragskonditionen und schützen vor Selbstausbeutung.
Meine Altersvorsorge ist ein Loch. Eine Rente, in die wir alle einzahlen, wäre für mich endlich ein Fundament.
Eine Rentenversicherung, in die auch Selbstständige einbezogen werden, adressiert Mareikes ungelöste Altersvorsorge unmittelbar.
Wenn ein Freibetrag kleine Existenzen wie meine ausdrücklich schützt, kann ich mit so einer Steuerreform leben.
Ein hoher Freibetrag mit degressiven Sätzen soll Kleinselbstständige entlasten, was Mareikes Sorge um Belastung der Kleinsten aufgreift.
✓ belegt S. 18: „damit kleine Existenzen geschützt" — LINKE-Wahlprogramm (beschlossen 14.03.2026) ↗
👎 Besonders schlecht
Freibetrag hin oder her, sobald es heißt alle Selbstständigen werden einbezogen, werde ich hellhörig. Ich zahle jetzt schon genug.
Die Ausweitung der Bemessungsgrundlage auf alle Selbstständigen weckt bei der ohnehin abgabengeplagten Mareike die Sorge vor einer neuen Belastung, trotz Freibetrag.