GPT 5.5 vs Gemini 3.1 Pro — Mareike (soloselbstständig) × LINKE
Zwei Modelle direkt nebeneinander — Δ zeigt, wie stark das Urteil vom Modell abhängt.
fiktive Persona – keine reale PersonDivergenz der Modelle: nahezu einig?
Mareike würde im Programm der Linken viele Punkte finden, die ihre kreative Selbstständigkeit ernst nehmen: Mindesthonorare, Basishonorare, Kulturförderung, Medienvielfalt und Verwaltungsvereinfachung treffen ihre Lage deutlich. Kritisch bleibt für sie vor allem die geplante Einbeziehung selbstständiger Einkommen in eine Gemeindewirtschaftssteuer, weil sie zusätzliche Steuerlogik und Bürokratie fürchtet. Insgesamt überwiegt aus ihrer Perspektive klar die Resonanz, weil das Programm ihre Branche und Absicherungsprobleme ungewöhnlich direkt adressiert.
👍 Besonders gut
Ich kann meine Miete nicht mit Reichweite bezahlen. Wenn öffentlich geförderte Projekte endlich Mindesthonorare einplanen müssen, fühlt sich das nach echter Wertschätzung an.
Mareike arbeitet in einem Feld, in dem unbezahlte Sichtbarkeit und schlecht kalkulierte Projektbudgets existenzielle Risiken sind. Mindest- und Ausstellungshonorare würden ihre Arbeit als professionelle Leistung anerkennen statt als Liebhaberei behandeln.
Dieses ewige Projekt-Hangeln macht mich mürbe. Basishonorare und längere Förderlinien wären wenigstens ein Boden unter den Füßen.
Mareikes größte Belastung sind schwankende Aufträge und Förderlogiken, die viel unbezahlte Antragsarbeit erzeugen. Überjährige Instrumente und Basishonorare greifen genau ihr Bedürfnis nach Planbarkeit ohne Festanstellung auf.
✓ belegt S. 71: „Basishonorare für Selbstständige" — LINKE-Wahlprogramm (beschlossen 14.03.2026) ↗
Wenn lokale Kreativarbeit mitgedacht wird, entstehen nicht nur nette Events, sondern echte Aufträge, Räume und Netzwerke für Leute wie mich.
Als soloselbstständige Kreative in einer urbanen Szene braucht Mareike regionale Auftraggeber, Netzwerke und öffentlich zugängliche Räume. Die Programmatik behandelt Kreativwirtschaft nicht nur als Dekoration, sondern als förderwürdige lokale Infrastruktur.
Ich brauche keine hübschere PDF-Schlacht. Ich brauche Verfahren, die endlich logisch sind und mich nicht einen halben Arbeitstag kosten.
Mareike ist digital affin, aber vor allem von Verwaltungs- und Steueraufwand genervt. Der Ansatz, nicht nur analoge Bürokratie zu digitalisieren, sondern vorher Verfahren zu vereinfachen, trifft ihr Kerninteresse.
Ich will nicht mit 67 merken, dass Selbstständigkeit einfach Altersarmut mit schönerem Laptop war. Alle einzubeziehen klingt fair.
Mareike hat kaum Rücklagen und keine betriebliche Absicherung; Altersvorsorge ist für sie ungelöst. Eine solidarische Erwerbstätigenversicherung würde ihre prekäre Selbstständigkeit zumindest perspektivisch in ein gemeinsames Sicherungssystem einbeziehen.
Wenn hier Medien nicht weiter ausdünnen, gibt es auch wieder mehr Redaktion, Gestaltung, Kampagnen und bezahlte Aufträge vor Ort.
Für Mareike als Content-, Text- oder Designselbstständige sind lokale Medien, Kulturkommunikation und unabhängige Öffentlichkeiten potenzielle Auftraggeber. Eine stärkere regionale Medienlandschaft kann ihre Marktlage verbessern.
👎 Besonders schlecht
Ich sehe den Freibetrag, aber mein Puls geht trotzdem hoch. Sobald Selbstständige neu einbezogen werden, fürchte ich die nächste Pflicht, Tabelle und Vorauszahlung.
Auch mit Freibetrag berührt diese Position Mareikes Sorge vor zusätzlicher Steuer- und Erklärungslast direkt. Sie hört darin weniger Entlastung als die Ausweitung eines kommunalen Steuersystems auf Solo-Selbstständige.
Ich schimpfe nicht auf Menschen im Amt. Ich schimpfe darauf, dass ich als Ein-Frau-Bude Formulare wälze wie ein Konzern.
Mareike kritisiert nicht Verwaltungsbeschäftigte, sondern den unverhältnismäßigen Aufwand für Kleinstbetriebe. Die Formulierung kann bei ihr den Eindruck auslösen, dass ihre konkrete Überforderung moralisch abgewehrt wird.
Das Programm der Linken bietet für die soloselbstständige Kreative Mareike viele positive Ansätze, da es mit Basishonoraren, Mindestvergütungen und expliziter Förderung der Kreativwirtschaft ihre drängendsten beruflichen Sorgen direkt adressiert. Allerdings sieht sie die geplante Einbeziehung aller Selbstständigen in eine neue Gemeindewirtschaftssteuer kritisch, da sie als Freiberuflerin zusätzliche Bürokratie und Belastungen fürchtet. Insgesamt überwiegen für sie jedoch deutlich die positiven Aspekte, die ihre prekäre Lage verbessern würden.
👍 Besonders gut
Es ist eine Riesenerleichterung zu lesen, dass die freie Szene endlich verlässlich finanziert werden soll! Wenn ich für meine Projekte sichere Basishonorare bekäme, würde das meinen größten Existenzdruck lindern.
Mareike sieht ihre chronisch prekäre finanzielle Situation durch die Forderung nach Basishonoraren in der freien Kulturszene direkt adressiert. Die Aussicht auf eine verlässliche Förderung gibt ihr dringend nötige Planungssicherheit.
Endlich wird verstanden, dass wir Kreative nicht von Luft und Liebe leben können! Verbindliche Mindesthonorare bei öffentlichen Projekten würden meine Arbeit endlich fair und berechenbar entlohnen.
Da ihre Einkünfte im Jahresmittel eher niedrig und unregelmäßig sind, begrüßt Mareike die Forderung nach verbindlichen Mindesthonoraren. Sie sieht darin einen wirksamen Hebel gegen die ständige Unterbezahlung in der Branche.
Genau das brauchen wir: Förderprogramme, die meine Branche nicht vergessen. Das bringt nicht nur frischen Wind in unsere Region, sondern mir hoffentlich auch konkrete, spannende Aufträge.
Als Soloselbstständige im Kreativbereich empfindet Mareike es als sehr positiv, dass ihre Branche ausdrücklich in Förderprogrammen erwähnt wird. Das lässt auf neue Auftragsmöglichkeiten jenseits rein kommerzieller Zwänge hoffen.
Ich verzweifle regelmäßig an Formularen und Auflagen. Solche Lotsen wären ein absoluter Segen für mich, wenn ich mich mal wieder durch den Dschungel der Anträge kämpfen muss.
Mareike fühlt sich vom bürokratischen Aufwand für Soloselbstständige ohnehin schon stark überlastet. Sie ist dankbar für den Ansatz, den Zugang zu Hilfesystemen durch konkrete Ansprechpersonen zu vereinfachen.
👎 Besonders schlecht
Das darf doch nicht wahr sein! Bisher bin ich als Freiberuflerin von der Gewerbesteuer befreit. Jetzt soll ich da auch noch reinfallen? Das bedeutet wieder nur mehr Bürokratie und Steuern!
Als freiberufliche Künstlerin ist Mareike bislang von der Gewerbesteuer befreit. Die Einbeziehung aller Selbstständigen in eine neue Steuer empfindet sie als direkte finanzielle und vor allem bürokratische Bedrohung für ihre kleine Existenz.