Gemini 3.1 Pro vs Grok 4.3 — Mareike (soloselbstständig) × SPD
Zwei Modelle direkt nebeneinander — Δ zeigt, wie stark das Urteil vom Modell abhängt.
fiktive Persona – keine reale PersonDivergenz der Modelle: nahezu einig?
Mareike findet in der SPD einerseits eine starke Fürsprecherin für faire Bezahlung, Honoraruntergrenzen in der Kulturförderung und die gezielte Entlastung von kleinen Selbstständigen bei Steuern und Bürokratie. Andererseits fühlt sie sich vom starken Fokus auf klassische Arbeitnehmerrechte, starre Vergabegesetze und eine auf Vermittlung ausgerichtete Grundsicherung in ihrer Realität als unabhängige Soloselbstständige oft unverstanden.
👍 Besonders gut
Endlich mal jemand, der sieht, dass wir Solo-Selbstständigen oft komplett durchs Raster fallen! Wenn meine Absicherung wirklich verbessert wird, wäre das eine riesige Erleichterung für mich.
Mareike fühlt sich hier in ihren existenziellsten Sorgen gesehen, da die Partei explizit auf die oft fehlende soziale Absicherung und die Benachteiligung von Soloselbstständigen eingeht.
Ich habe keine eigene Buchhaltungsabteilung! Wenn ich Förderungen endlich digital und ohne riesigen Papierkram beantragen kann, rettet mir das unendlich viel Zeit und Nerven.
Mareike leidet unter der enormen Verwaltungslast, die sie als Einzelperson kaum bewältigen kann. Einfachere, digitalisierte Anträge für Fördergelder entsprechen exakt ihrem Wunsch nach einem Staat, der Kleinstunternehmen nicht überfordert.
✓ belegt S. 5: „„werden vereinfacht oder abgeschafft.“" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Es kann doch nicht sein, dass man sich für Kunstprojekte immer selbst ausbeuten muss! Wenn es endlich feste Untergrenzen für Honorare gibt, dann wird meine Arbeit wenigstens anständig bezahlt.
Mareike kämpft häufig mit schlecht bezahlten Kulturprojekten und prekären Verhältnissen in der Kreativbranche. Verbindliche Honoraruntergrenzen bei öffentlich geförderten Projekten sind ein wirksamer Hebel, der ihre Existenzgrundlage absichert.
Die Steuer- und Abgabenlast frisst mich auf. Wenn endlich jemand versteht, dass auch wir kleinen Selbstständigen entlastet werden müssen, damit etwas zum Leben übrig bleibt, ist das ein echter Lichtblick.
Mareike hat immer wieder mit der hohen finanziellen Belastung durch Steuern und Vorauszahlungen zu kämpfen. Die geplante finanzielle Entlastung für Selbstständige mit geringeren Einkommen trifft genau ihren Bedarf nach mehr Liquidität.
👎 Besonders schlecht
Schön und gut mit den Tarifverträgen, aber für mich als Solo-Selbstständige bringt das gar nichts. Ich falle bei diesem ganzen Fokus auf klassische Angestellte schon wieder durchs Raster.
Mareike fühlt sich bei dem starken Fokus auf die klassische Arbeitnehmerschaft und Tarifbindung übersehen. Als Soloselbstständige hilft ihr diese Politik nicht weiter, sie vermisst passgenaue Konzepte für ihre hybride Lebensrealität.
✓ belegt S. 5: „„Tariflöhne in allen Branchen“" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Schon wieder Tariftreue – wie soll ich das als Einzelkämpferin bei einer Ausschreibung überhaupt nachweisen? Solche Gesetze sind für große Betriebe gemacht, wir kleinen Kreativen sind da komplett raus.
Für Mareike sind öffentliche Ausschreibungen ohnehin schon zu komplex. Ein striktes Festhalten an Vergaberegeln, die auf klassische Strukturen größerer Unternehmen zugeschnitten sind, baut für Soloselbstständige wie sie zusätzliche Hürden bei Aufträgen auf.
✓ belegt S. 7: „„stärken wir die Tarifbindung im Land.“" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Wenn ich mal Flaute habe und Hilfe bräuchte, will ich nicht vom Amt 'aktiviert' oder in eine Festanstellung vermittelt werden. Ich bin bereits in Arbeit – meiner eigenen! Das System versteht uns einfach nicht.
Mareike fürchtet zwar Auftragsflauten, will aber ihre Selbstständigkeit keinesfalls aufgeben. Ein Jobcenter, das Hilfebedürftige primär in klassische Angestelltenverhältnisse drängen soll, geht völlig an ihrem Bedürfnis nach einer passgenauen Überbrückungshilfe vorbei.
✓ belegt S. 8: „„Menschen nachhaltig in Arbeit bringen“" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Mareike sieht einige direkte Entlastungen bei Bürokratie und sozialer Absicherung für Solo-Selbstständige, gleichzeitig aber auch neue Belastungen durch Tarif- und Mitbestimmungsregeln, die auf ihre Betriebsgröße nicht passen. Insgesamt bleibt das Programm ambivalent zu ihrer prekären Lage.
👍 Besonders gut
Endlich wird anerkannt, dass ich als Einzelkämpferin nicht dieselbe Bürokratie stemmen kann wie ein Großbetrieb.
Mareike profitiert direkt von der angekündigten Vereinfachung von Förderanträgen und Dokumentationspflichten, die ihre ohnehin knappen Ressourcen schonen.
✓ belegt S. 5: „stärkt soziale Absicherung und Vorsorge" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Endlich steht da schwarz auf weiß, dass auch ich nicht durchs Raster fallen soll.
Das Programm nennt explizit Solo-Selbstständige als Zielgruppe für bessere soziale Absicherung, was Mareikes zentrale Existenzsorge adressiert.
✓ belegt S. 5: „stärkt soziale Absicherung und Vorsorge" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
Weniger Formulare, mehr Zeit für echte Aufträge – das hilft mir sofort.
Mareike spart Zeit und Nerven, wenn Anträge und Nachweise digital und ohne Medienbrüche laufen.
👎 Besonders schlecht
Wer soll das bei mir umsetzen – ich hab weder Betriebsrat noch Tarifvertrag.
Mareike hat keine Tarifpartner und würde durch verpflichtende Tarifbindung bei Aufträgen oder Förderungen zusätzlich belastet.
Schöne Worte, aber wo bleibt der verlässliche Topf für uns Solos?
Das Programm spricht Kultur allgemein an, bleibt aber bei konkreten Förderinstrumenten für freie Kreativschaffende unkonkret.