Frank (Landwirt) × BSW
fiktive Persona – keine reale PersonDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Das Wahlprogramm des BSW bietet für Landwirt Frank ein sehr gemischtes Bild. Einerseits findet er starke Zustimmung bei der Entlastung von CO2-Steuern, dem Schutz von Ackerland vor Solarparks und der schnellen Regulierung des Wolfes. Andererseits lehnt er die geforderten Restriktionen bei Pflanzenschutzmitteln, schärfere Tierhaltungsauflagen und pauschale Vorwürfe zur Überdüngung als praxisfern ab, da sie seine ohnehin knappen Margen bedrohen.
👍 Besonders gut
Endlich kapiert jemand, dass ich als Landwirt am besten weiß, wann mein Acker was braucht, und nicht irgendein Schreibtischhengst aus Brüssel!
Frank hegt tiefes Misstrauen gegenüber der Regulierungswut der Behörden und der EU. Dass die Partei diese bürokratischen Zwänge explizit ablehnt, spricht ihm in Bezug auf seinen Hauptgegner aus der Seele.
Wurde auch höchste Zeit! Die Städter romantisieren den Wolf, aber wenn er meine Kälber reißt, darf ich am Ende nur zuschauen.
Der strikte Wolfsschutz bedroht Franks Weidehaltung direkt und ist für ihn ein ständiges Ärgernis. Eine Aufnahme ins Jagdrecht bedeutet für ihn handfeste Erleichterung beim Herdenschutz.
Der Acker ist zum Anbauen da, nicht um ihn mit Solarplatten zuzupflastern. Wenn die Pacht so weitersteigt, kann ich einpacken!
Frank macht sich große Sorgen um den Flächenfraß und die Konkurrenz bei Pachtpreisen, die durch Solarparks oft verschärft wird. Der Schutz von Ackerland sichert ihm seine Produktionsgrundlage.
✓ belegt S. 24: „nicht auf Ackerland oder in den Wald." — BSW-Wahlprogramm (beschlossen 07.03.2026) ↗
Wenn das Land unsere Produkte direkt abnimmt, muss ich mich nicht mehr jeden Tag vom Weltmarkt ruinieren lassen.
Schwankende Weltmarktpreise und Preisdruck sind für Franks Familienbetrieb eine ständige Existenzsorge. Eine bevorzugte regionale Abnahme verspricht ihm die dringend benötigte Planungssicherheit.
Mich kostet dieser realitätsferne Klimaschutz ein Vermögen beim Diesel. Dass diese Abzocke weg soll, rettet mir vielleicht die Existenz.
Die CO2-Steuer schlägt bei Frank durch hohe Dieselkosten direkt auf die Bilanz durch. Die Abschaffung dieser Abgabe wäre für seinen Hof eine direkte und spürbare finanzielle Entlastung.
👎 Besonders schlecht
Immer diese Verbote! Wer keine Ahnung von der Praxis hat, weiß auch nicht, wie ich ohne Pflanzenschutz meine Felder wirtschaftlich unkrautfrei halten soll.
Für Frank als konventionellen Ackerbauern ist ein pauschales Glyphosat-Verbot ein harter Einschnitt. Er befürchtet massive Mehrarbeit und sinkende Margen, da ihm kostengünstige Pflanzenschutzmittel wegfallen.
Moore wieder nass machen klingt für die Städter toll. Für mich heißt das am Ende nur: weniger nutzbare Fläche und weniger Ertrag.
Frank befürchtet durch Flächenstilllegungen und Vernässungen den Verlust von bewirtschaftbaren Böden. Er sieht darin genau jene Art von Klimaschutz, die auf dem Rücken der Bauern ausgetragen wird.
Noch mehr Auflagen bei der Herde! Wer soll denn den Tierarzt jedes Mal bezahlen? So treibt man die kleinen Halter in den Ruin.
Als Landwirt mit Mutterkuhhaltung sieht Frank in solchen Forderungen neue Tierarztkosten und Auflagen auf sich zukommen, die seine kleine Herde schnell unrentabel machen könnten.
Da haben wir es wieder: Der Bauer ist der ewige Sündenbock! Für die am Schreibtisch sind wir immer an allem schuld.
Dass die Partei die intensive Landwirtschaft als Umweltsünder anprangert, empfindet Frank als moralische Verurteilung. Er sieht darin das typische, praxisferne Vorurteil der Umweltbewegten bestätigt.