Jule (studiert, queer) × AFD
fiktive Persona – keine reale PersonDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Jule findet im AfD-Programm an fast allen Punkten, die ihre Lebensrealität betreffen, direkte Gegenpositionen: ihre queere Lebensweise wird abgewertet, ihre Klimasorgen als Ideologie abgetan, ihre Sprache verboten und die Strukturen, in denen sie sich bewegt, sollen ihre Förderung verlieren. Das Programm trifft sie existenziell auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
👎 Besonders schlecht
Wenn eine Partei meine Rechte zur Verhandlungsmasse macht, weiß ich genug. Mich als 'Abweichung' zu bezeichnen – das ist kein sachpolitisches Argument, das ist Ausgrenzung.
Jule ist queer und erlebt diese Formulierung als direkte Abwertung ihrer Lebensweise durch ein mögliches Regierungsprogramm; die Sprache selbst signalisiert, dass sie nicht als gleichwertige Bürgerin gilt.
Das ist nicht der Staat, der schützt – das ist der Staat, der einschränkt. Junge Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen, brauchen Unterstützung, keine Verbote.
Jule setzt sich in ihrem Hochschulumfeld für trans* Rechte ein; das Programm greift medizinische Entscheidungen an, die Betroffenen und ihren Ärzten zustehen sollten.
Es geht nicht um Ideologie – es geht darum, ob ich in zwanzig Jahren noch eine lebenswerte Zukunft habe. Wer die Energiewende als gescheitert erklärt und fossile Energie ausbauen will, nimmt mir diese Zukunft.
Für Jule ist der Klimaschutz keine Ideologie, sondern die Frage, ob sie in zwanzig Jahren noch eine lebenswerte Zukunft hat; die Kehrtwende in der Energiepolitik trifft sie an ihrem Kernwert.
Sprache ist Ausdruck davon, wen man als Teil der Gesellschaft sieht. Wenn der Staat vorschreibt, wie man schreiben darf – das ist keine Freiheit, das ist Kontrolle.
Jule studiert Sozial-/Umweltwissenschaften und nutzt inklusivere Sprache als Teil ihres Alltags und akademischen Umfelds; ein staatliches Verbot empfindet sie als Eingriff in die Sprachfreiheit.
Wenn Gruppen, die sich für Gleichstellung einsetzen, plötzlich keine Förderung mehr bekommen – dann werden Minderheiten still gestellt. Das ist keine neutrale Politik, das ist Ausgrenzung mit Staatsgeld.
Jule ist in einer Klima- und Hochschulgruppe aktiv, die sich auch mit Gleichstellungsthemen befasst; das Programm bedroht die Finanzierungsbasis solcher zivilgesellschaftlichen Strukturen.