Mareike (soloselbstständig) × SPD
fiktive Persona – keine reale PersonDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Die SPD trifft Mareikes Lebenslage fast punktgenau: Sie benennt Solo-Selbständige ausdrücklich, will ihre soziale Absicherung stärken, Honoraruntergrenzen in der Kulturförderung setzen, Abgaben für Geringe senken und Bürokratie abbauen. Nur ein möglicher Umlage-Fonds weckt leichte Skepsis. Insgesamt das Programm, das ihre Kernsorgen am direktesten aufgreift.
👍 Besonders gut
Zum ersten Mal steht meine Erwerbsform da, mit Namen. Soziale Absicherung für Soloselbstständige, das ist mein Thema.
Das Programm benennt Solo-Selbständige ausdrücklich und verspricht, ihre Absicherung und Vorsorge zu stärken, also genau Mareikes größte Lücke.
Kreativarbeit für ein Taschengeld kenne ich zu gut. Mindesthonorare bei Förderung würden meine Aufträge endlich fair machen.
Honoraruntergrenzen und faire Bedingungen bei geförderten Projekten treffen Mareikes Alltag zwischen guten Monaten und Flaute direkt.
Meine Beiträge fressen die schlechten Monate auf. Weniger Abgabenlast unten wäre für mich sofort spürbar.
Bei schwankendem, im Mittel niedrigem Einkommen wirkt eine Entlastung bei Abgaben für Geringverdiener unmittelbar auf Mareikes Budget.
Ich bin ein Ein-Frau-Betrieb, kein Konzern mit Rechtsabteilung. Einfachere Anträge nehmen mir echten Druck.
Vereinfachte Nachweise und leichtere Förderzugänge senken den Verwaltungsaufwand, der für Mareike außer Verhältnis zur Betriebsgröße steht.
✓ belegt S. 5: „Bürokratie darf sie nicht ausbremsen" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗
👎 Besonders schlecht
Ausbilden kann ich als Einzelkämpferin gar nicht. Wenn ich trotzdem in so einen Fonds zahlen soll, ärgert mich das.
Ein Umlagesystem für alle Unternehmen könnte auch Solo-Selbständige ohne Ausbildungsmöglichkeit belasten und ihren finanziellen Druck erhöhen.
✓ belegt S. 8: „in das alle Unternehmen einzahlen" — SPD-Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026) ↗