Mareike (soloselbstständig) × LINKE
fiktive Persona – keine reale PersonDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Die Linke adressiert Mareikes materielle Kernsorgen ungewöhnlich konkret: Basis- und Mindesthonorare für selbstständige Kreative, eine Rentenversicherung für alle und ein Freibetrag zum Schutz kleiner Existenzen. Die geplante Ausweitung der kommunalen Wirtschaftssteuer auf alle Selbstständigen weckt zugleich Vorbehalte. Für ihre Absicherung überwiegt klar das Positive.
👍 Besonders gut
Ein Boden unter meinen Honoraren, das hätte ich gern. Dann muss ich nicht mehr jeden Auftrag unter Wert annehmen.
Verbindliche Basishonorare treffen Mareikes Alltag als projektbezogen arbeitende Kreative unmittelbar und sichern ihr Einkommen nach unten ab.
Wenn öffentliches Geld fließt, sollen auch faire Honorare drin sein. Genau daran hängt bei mir oft die Miete.
Mindesthonorare bei geförderten Projekten wirken direkt auf Mareikes Auftragskonditionen und schützen vor Selbstausbeutung.
Meine Altersvorsorge ist ein Loch. Eine Rente, in die wir alle einzahlen, wäre für mich endlich ein Fundament.
Eine Rentenversicherung, in die auch Selbstständige einbezogen werden, adressiert Mareikes ungelöste Altersvorsorge unmittelbar.
Wenn ein Freibetrag kleine Existenzen wie meine ausdrücklich schützt, kann ich mit so einer Steuerreform leben.
Ein hoher Freibetrag mit degressiven Sätzen soll Kleinselbstständige entlasten, was Mareikes Sorge um Belastung der Kleinsten aufgreift.
✓ belegt S. 18: „damit kleine Existenzen geschützt" — LINKE-Wahlprogramm (beschlossen 14.03.2026) ↗
👎 Besonders schlecht
Freibetrag hin oder her, sobald es heißt alle Selbstständigen werden einbezogen, werde ich hellhörig. Ich zahle jetzt schon genug.
Die Ausweitung der Bemessungsgrundlage auf alle Selbstständigen weckt bei der ohnehin abgabengeplagten Mareike die Sorge vor einer neuen Belastung, trotz Freibetrag.