Aylin (eingebürgert, 2. Generation) × AFD
fiktive Persona – keine reale PersonDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Aylin erlebt das Programm fast durchgehend als Infragestellung ihrer Zugehörigkeit: Remigrationsoffensive, Streichung des Geburtsrechts, das Gebot, die eigene Herkunft abzulegen, eine zweitklassige Staatsbürgerschaft für Doppelstaatler und pauschale Ausgrenzungsrhetorik. Eine sachliche, geregelte Migrationspolitik, die sie befürworten könnte, findet sie hier nicht. Das Programm berührt ihre Existenz fast nur negativ.
👎 Besonders schlecht
Ich bin hier geboren, und trotzdem höre ich 'Remigration'. Wohin soll ich denn? Das ist meine Heimat.
Aylin erlebt den Begriff 'Remigration' als gegen Menschen mit ihrer Familiengeschichte gerichtet; eine zur Offensive erhobene Remigrationspolitik trifft unmittelbar ihr Gefühl von Zugehörigkeit.
Zugehörigkeit heißt für mich Teilhabe und Recht, nicht Blut. Wer das Geburtsrecht streicht, sagt Kindern wie mir: ihr gehört nicht wirklich dazu.
Aylin gründet ihre Zugehörigkeit auf Recht und Teilhabe, nicht auf Abstammung; die Rückkehr zum reinen Abstammungsprinzip stellt für Menschen wie sie die Selbstverständlichkeit deutscher Zugehörigkeit infrage.
Ich bin Deutsche und Tochter meiner Familie zugleich. Man muss seine Herkunft nicht wegwerfen, um dazuzugehören.
Aylin lebt Zugehörigkeit gerade nicht als Verleugnung ihrer Herkunft; die Forderung, die alte Identität abzulegen, widerspricht ihrem Selbstverständnis als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft.
Mein deutscher Pass soll widerrufbar sein, der eines anderen nicht? Dann ist meine Staatsbürgerschaft eben doch nur auf Probe.
Auch wenn es um Straftäter geht, schafft die Logik für Doppelstaatsbürger eine Staatsbürgerschaft zweiter Klasse; Aylin sieht damit den gleichen Wert ihres Passes infrage gestellt.
Da wird genau aufgeteilt, wer erwünscht ist und wer nicht, und ich falle in die falsche Schublade. Genau dieses Gefühl meine ich.
Die Aufteilung in erwünschte und unerwünschte Menschen entlang der Herkunft trifft Aylins Kernsorge, ständig ihre Zugehörigkeit beweisen zu müssen.
Über Millionen Menschen wird einfach gesagt, sie gehörten nicht dazu. So redet man über Menschen wie über ein Problem.
Aylin lehnt pauschale, ausgrenzende Rhetorik ab; die pauschale Aberkennung der Zugehörigkeit einer ganzen Religion erlebt sie als Angriff auf die Community, aus der ihre Familie stammt.