Dr. Petra (Landärztin)
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinHausärztin auf dem Land ohne Nachfolge, die gegen Bürokratie und für die Versorgung ihrer alternden Patienten kämpft.
GesundheitWirtschaftDigitalisierungVerkehrDemokratie
Wie die Modelle diese Persona einordnen
Profil
- demografie
- alter
- 48
- geschlecht
- weiblich
- wohnort
- Hausärztin im Berliner Speckgürtel / am Stadtrand ohne Nachfolge
- haushalt
- berufstätig; die Praxis bestimmt den Alltag, lange Arbeitstage
- bildung
- Studium der Humanmedizin, Fachärztin für Allgemeinmedizin, niedergelassen
- oekonomie
- beruf
- Hausärztin mit Einzelpraxis, keine Nachfolge in Sicht
- einkommen
- auskömmlich, aber durch Bürokratie, Investitionen und Budgetierung gedeckelt
- vermoegen schulden
- Praxisinvestitionen; wirtschaftlich solide, zeitlich am Limit
- finanzieller druck
- weniger Geld als Zeit/Bürokratie: Dokumentation, Regress-Angst, Personalkosten
- werte haltung
- grundwerte
- Versorgung für alle, auch auf dem Land
- ärztliche Verantwortung
- Verlässlichkeit
- Pragmatismus
- sorgen
- keine Praxisnachfolge — was wird aus ihren Patienten?
- überbordende Bürokratie und Digitalisierung, die nicht funktioniert (TI, eAU, etc.)
- ärztlicher Versorgungsmangel und lange Wege im ländlichen Raum
- hoffnungen
- funktionierende Digitalisierung
- weniger Bürokratie
- Anreize für Niederlassung auf dem Land
- stabile Daseinsvorsorge
- politische grundhaltung
- Sachorientiert und pragmatisch, der Versorgung verpflichtet. Quergespannt: enttäuscht von Gesundheitspolitik, die den Landarztmangel nicht löst, skeptisch gegenüber Ökonomisierung wie gegenüber bürokratischen Verstaatlichungsideen. Als 'ländlicher Raum wird vergessen'-Linse trifft sie jede Partei, die das ignoriert. Parteipolitisch ungebunden.
- menschenbild
- Daseinsvorsorge ist Pflicht des Staates — gerade dort, wo sich Versorgung 'nicht rechnet'
- sicht auf andere
- Gesundheitspolitik der Regierenden — ernüchtert — der Landarztmangel bleibt seit Jahren ungelöst
- Ökonomisierung des Gesundheitswesens — kritisch: Rendite-Logik passt nicht zur ländlichen Grundversorgung
- Bürokratie-/Verstaatlichungsideen — skeptisch, wenn sie mehr Aufwand statt mehr Versorgung bedeuten
- verhalten
- mediennutzung
- ärztliche Fach-/Standesmedien (KV, Ärzteblatt)
- Regionalzeitung
- Nachrichten-Apps
- alltag
- volle Sprechstunden, Hausbesuche, Bürokratie nach Feierabend; tief in der Gemeinde verankert
- informationsverhalten
- vertraut Standesvertretung und eigener Praxiserfahrung; prüft Politik an Bürokratie und Versorgungslage
- themen stakes
- gesundheit
- Landarztmangel, Niederlassungsanreize, Budgetierung, Pflege, Krankenhausstruktur
- wirtschaft
- Praxiswirtschaftlichkeit, Bürokratiekosten, Daseinsvorsorge
- digitalisierung
- Telematikinfrastruktur, eAU/ePA, funktionierende statt belastende Digitalisierung
- verkehr
- Erreichbarkeit/lange Wege für Patienten im ländlichen Raum
- demokratie
- Verwaltung, Bürokratieabbau, Vertrauen in den handlungsfähigen Staat
- stimme
- Ich behandle gern Menschen – aber ich verbringe halbe Tage mit Formularen und einer Technik, die nicht läuft.
- Wenn ich in Rente gehe, steht hier niemand bereit. Wer versorgt dann meine Patienten?