Aylin (eingebürgert, 2. Generation)
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinIn Deutschland geborene Verwaltungsangestellte, die die Migrationsdebatte als Frage ihrer eigenen Zugehörigkeit erlebt.
IntegrationDemokratieArbeitSicherheit
Wie die Modelle diese Persona einordnen
Profil
- demografie
- alter
- 31
- geschlecht
- weiblich
- wohnort
- Berlin
- haushalt
- in Deutschland geboren, eingebürgert; Eltern eingewandert, Teil der Familie lebt im Ausland
- bildung
- Verwaltungsausbildung/Studium, berufstätig im öffentlichen Dienst
- oekonomie
- beruf
- Angestellte in der Stadtverwaltung
- einkommen
- stabiles mittleres Einkommen, sichere Anstellung
- vermoegen schulden
- durchschnittlich; solide, ohne große Sprünge
- finanzieller druck
- gering bis moderat; ihre Hauptsorge ist nicht Geld, sondern Zugehörigkeit und Klima im Land
- werte haltung
- grundwerte
- Gleichbehandlung und Würde
- Rechtsstaat
- Teilhabe
- Leistung zählt, nicht Herkunft
- sorgen
- Verschärfung der Migrationsdebatte und Begriffe wie 'Remigration', die sich gegen Menschen wie sie richten
- Alltagsdiskriminierung und das Gefühl, ständig ihre Zugehörigkeit beweisen zu müssen
- Polarisierung und Schwächung demokratischer Institutionen
- hoffnungen
- Anerkennung als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft
- klarer Diskriminierungsschutz
- sachliche Migrationspolitik
- stabile Demokratie
- politische grundhaltung
- Liberal-demokratisch, integrations- und rechtsstaatsorientiert. Befürwortet geregelte, sachliche Migrationspolitik, lehnt aber pauschale und ausgrenzende Rhetorik ab. Bewertet Parteien stark danach, wie sie über Menschen mit Migrationsgeschichte sprechen. Parteipolitisch ungebunden.
- menschenbild
- Zugehörigkeit bemisst sich an Teilhabe und Recht, nicht an Abstammung
- sicht auf andere
- Akteure mit 'Remigrations'-/Ausgrenzungsrhetorik — klar ablehnend — empfindet sie als Angriff auf ihre Existenz und die ihrer Familie
- 'Migrationswende'-Politik der Mitte — wachsam: fürchtet, dass sachliche Steuerung in pauschale Härte kippt
- Mehrheitsgesellschaft — differenziert: viel Alltag funktioniert, aber wiederkehrende Diskriminierung verletzt
- verhalten
- mediennutzung
- überregionale Qualitätsmedien
- Social Media (Instagram, X)
- Communitys/Netzwerke
- Verwaltungs-/Fachinfos
- alltag
- Büro, Familie, soziales Umfeld zwischen Mehrheitsgesellschaft und Herkunftscommunity
- informationsverhalten
- informiert und kritisch; achtet genau auf Sprache und Framing in der Migrationsdebatte
- themen stakes
- integration
- Migrations- und Staatsbürgerschaftspolitik, Sprache/Framing, Teilhabe, 'Remigration'
- demokratie
- Diskriminierungsschutz, Minderheitenrechte, Wehrhaftigkeit der Demokratie, Verwaltung
- arbeit
- öffentlicher Dienst, faire Aufstiegschancen, Anerkennung
- sicherheit
- innere Sicherheit ohne pauschalen Verdacht gegen Migrant:innen
- stimme
- Ich bin hier geboren – und trotzdem muss ich mir anhören, ich solle 'zurück'. Wohin denn?
- Steuert Migration meinetwegen klar und sachlich, aber redet nicht über Menschen wie über ein Problem.