Jule (studiert, queer) × AFD
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Dieses Programm steht gegen fast alles, wofür ich stehe: Klimaschutz wird zurückgedreht, meine Identität zur 'Ideologie' erklärt, Diskriminierungsschutz und Meldestellen abgeschafft, Studiengebühren eingeführt und die studentische Mitbestimmung angegriffen. Dass sie ausgerechnet gegen Chatkontrolle sind oder das Schienennetz ausbauen wollen, sind winzige Lichtblicke in einem Text, der meine Zukunft und meine Rechte frontal angeht. Für mich eine klare, entschiedene Absage.
👍 Besonders gut
Gegen Chatkontrolle zu sein ist richtig - komisch, das ausgerechnet hier zu lesen. Nur passt das null zu ihrer Videoüberwachungs-Fantasie an jeder Ecke.
Als digital vernetzte Aktivistin lehnt Jule anlasslose Massenüberwachung ab; hier trifft sich ihre Netzpolitik ausnahmsweise mit der AfD - auch wenn dieselbe Partei anderswo flächendeckende Videoüberwachung fordert.
Mehr Schiene ist gut, klar. Nur bringt das wenig, wenn gleichzeitig das Auto überall bevorzugt und der Umweltverbund entmachtet wird.
Jule fährt viel ÖPNV und Rad; ein Ausbau des Schienennetzes ist ein Baustein der Verkehrswende, den sie begrüßt - konterkariert aber durch die gleichzeitige Bevorzugung des Autos.
Mehr Grundfinanzierung statt Drittmittel-Hetze wäre gut für die Lehre. Nur kommt das im selben Kapitel mit lauter Sachen, die ich ablehne.
Eine bessere Grundfinanzierung könnte Lehre und Ausstattung an Jules Uni verbessern; das entspricht ihrer Sorge um Hochschulqualität - der Rest des Hochschulkapitels läuft ihren Werten aber zuwider.
👎 Besonders schlecht
Sie reißen den Klimaschutz ein, auf den meine ganze Zukunft gebaut ist. Das ist keine Politik, das ist eine Bedrohung meiner Lebensgrundlage.
Klima ist Jules zentrales Zukunftsthema; das Klimaschutzgesetz abzuschaffen und auf Kohle, Gas und Kernkraft zu setzen, bedroht direkt die Grundlage, auf die sie ihre Zukunft baut.
Meine Existenz als 'Ideologie' abzutun, die man 'nicht opfern' dürfe - das ist ein Angriff auf mich und alle, die so leben wie ich.
Jule ist queer; die Abwertung geschlechtlicher Vielfalt als 'Ideologie' und das Abwickeln von Gleichstellung greifen ihre Existenz und erkämpfte Rechte direkt an.
Den Schutz vor Diskriminierung einfach zu streichen, trifft genau Leute wie mich. Das ist das Gegenteil von der Gesellschaft, für die ich kämpfe.
Das LADG schützt Menschen wie Jule vor Diskriminierung durch Behörden; seine Abschaffung entzieht einer marginalisierten Person genau die rechtliche Absicherung, die sie braucht.
Die Stellen, die Übergriffe auf queere Menschen überhaupt erfassen, sollen weg. Dann passiert es weiter - nur zählt es keiner mehr.
Meldestellen dokumentieren queerfeindliche und diskriminierende Vorfälle; ihre Austrocknung macht genau die Übergriffe unsichtbar, gegen die Jule sich engagiert.
Ich lebe jetzt schon von der Hand in den Mund und habe die BAföG-Rückzahlung im Nacken. Noch Studiengebühren obendrauf - das ist genau die Hürde, die Leute wie mich raushält.
Jule studiert mit knappem Budget und BAföG-Schulden im Kopf; Studiengebühren - auch nachgelagert - erhöhen ihre spätere Schuldenlast und schrecken einkommensschwache Studierende ab.
Die studentische Selbstverwaltung, in der ich mich engagiere, wird als linksradikaler Haufen abgekanzelt und geschwächt. Das ist ein Angriff auf unsere Mitbestimmung.
Jule ist in einer Hochschulgruppe aktiv; die Schwächung der Verfassten Studentenschaft und die Verunglimpfung studentischer Vertretung als 'linksradikal' zielt direkt auf ihre demokratische Mitbestimmung und ihr Engagement.