Mareike (soloselbstständig) × SPD
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Mareike wird von der Berliner SPD als Solo-Kreative ungewöhnlich klar gesehen: ihre Gruppe wird ausdrücklich benannt, es gibt bezahlbare Co-Working-Spaces, Mindesthonorare, die Rücknahme von Kulturkürzungen, eine gestärkte Kreativ- und Clubszene und mehr digitale Verwaltung. Ihre eigentliche Existenzlücke - soziale Absicherung bei Krankheit, Flaute und im Alter - bleibt jedoch offen, weil sie bundesrechtlich liegt. Weil ihr berufliches Umfeld spürbar gestützt wird, überwiegt trotz dieser Leerstelle das Positive.
👍 Besonders gut
Ich falle durch jedes Raster - zu selbstständig für Schutz, zu klein für die Bürokratie. Dass man uns überhaupt sieht, ist schon was.
Mareike fällt als Solo-Kreative durch jedes Raster; dass ihre Gruppe ausdrücklich adressiert wird, ist für sie ein seltenes Zeichen der Wahrnehmung.
Ein bezahlbarer Schreibtisch mit anderen zusammen, ohne teure Miete - das nimmt mir echten Kostendruck.
Mareike hat kaum Rücklagen und arbeitet projektweise; günstige öffentliche Arbeitsräume senken ihre Fixkosten direkt.
Wer Kulturmetropole sagt, muss auch faire Honorare meinen. Mindesthonorare sind für mich der Unterschied zwischen Durchkommen und Draufzahlen.
Mareike arbeitet oft für zu geringe Honorare; verbindliche Untergrenzen stützen ihre Einkommensbasis in einem prekären Markt.
Nach den Kürzungen war Planen unmöglich. Verlässliche, mehrjährige Förderung würde mir endlich wieder Boden unter den Füßen geben.
Streichungen bei der Kulturförderung treffen Mareikes Existenzgrundlage direkt; verlässliche, mehrjährige Förderung gibt ihr Planbarkeit.
✓ belegt S. 54: „Zudem wollen wir Kultur verlässlich fördern." — SPD-Wahlprogramm ↗
Die Szene ist mein Ökosystem. Wenn Clubs und Kreativwirtschaft gestärkt werden, profitiere auch ich von den Aufträgen drumherum.
Mareike lebt vom kreativen Ökosystem Berlins; eine gestärkte Kreativ- und Clubszene sichert das Umfeld, aus dem ihre Aufträge kommen.
Der Papierkram steht bei mir völlig außer Verhältnis zur Betriebsgröße. Wenn die Verwaltung wirklich digital wird, spart mir das Nerven.
Die Bürokratie- und Steuerlast überfordert Mareike als Kleinste; mehr digitale Verwaltungsleistungen können ihren Aufwand senken, wenn sie wirklich funktionieren.
👎 Besonders schlecht
Wenn ich krank werde oder die Aufträge wegbleiben, fange ich nichts auf - und genau zu dieser Lücke höre ich hier nichts Konkretes.
Mareikes existenzielle Lücke ist die fehlende Absicherung bei Krankheit, Flaute und im Alter - eine Frage, die das Land kaum lösen kann und das Programm offenlässt.
Ich schaffe keine tarifgebundenen Jobs, ich bin mein eigener Job. Wenn Förderung nur die meint, die Leute einstellen, falle ich wieder durchs Raster.
Mareike beschäftigt niemanden und will es auch nicht; eine Förderlogik, die auf arbeitsplatzschaffende Gründungen zielt, geht an der Realität der Ein-Personen-Selbstständigkeit vorbei.