Frank (Landwirt) × LINKE
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Für einen Landwirt aus dem Umland hat dieses Berliner Stadtprogramm kaum etwas anzubieten und moralisiert dort, wo es um Tierhaltung, Jagd und Ernährung geht. Ein paar regionale Ansätze retten den Eindruck nicht – unterm Strich fühle ich mich eher gegängelt als vertreten.
👍 Besonders gut
Wenn die Kleinen und Regionalen mal eine faire Chance bekommen – das wäre für uns nicht das Schlechteste.
Ein Vorteil für kleinere, regionale Anbieter kann auch regionalen Erzeugern zugutekommen.
Regionale Lebensmittel – da bin ich dabei, das ist ja mein Geschäft.
Die Anerkennung lokaler Lebensmittelproduktion passt zum Selbstverständnis eines regionalen Erzeugers.
Dass es um die Kleinen geht und nicht nur um die Großen, hört sich richtig an – auch wenn Landwirtschaft hier nicht vorkommt.
Der Fokus auf kleine Betriebe statt Großkonzerne entspricht der Grundhaltung eines Familienbetriebs, betrifft aber nicht die Landwirtschaft direkt.
👎 Besonders schlecht
Da entscheiden wieder Leute über die Jagd, die noch nie draußen waren – praxisfern und bevormundend.
Eingriffe in Jagd und Beutegreifer-Bejagung werden von Praktikern als realitätsfern und bevormundend erlebt.
Erst wird mir die Weidehaltung erschwert, dann soll der Staat auch noch vorschreiben, was auf den Teller kommt.
Eine staatlich vorgegebene Ernährungswende gegen tierische Produkte richtet sich gegen die Erzeugerinteressen eines Mutterkuhhalters.
Jedes Jahr eine neue Auflage – und jetzt auch noch alles beim Boden dichtgemacht.
Strikte Flächen- und Versiegelungsvorgaben stehen für Landwirte sinnbildlich für immer neue Auflagen aus der Politik.
✓ belegt S. 202: „Wir treten für eine Netto-Null-Versiegelung bis 2030 ein." — LINKE-Wahlprogramm ↗