Tom & Jessica (junge Familie) × BSW
fiktive Persona – keine reale PersonBerlinDas Modell-Urteil ist die holistische Gesamteinschätzung des Modells; der KI-Urteile-Saldo zählt die belegten Plus-/Minuspunkte. Was die Zahlen bedeuten
Beim Geld für den Einstieg gibt es Lichtblicke: hoher Erbschafts-Freibetrag inklusive selbstgenutztem Wohneigentum, Schließen der Share-Deal-Lücke, besseres Pendeln und keine neue Auto-Maut. Aber im Kern ist dieses Programm auf Mieter und Sozialwohnungen ausgerichtet: Boden nur noch in Erbpacht, kaum echte Eigentumsförderung. Für uns, die bauen und besitzen wollen, bleibt der Traum genauso weit weg - deshalb bin ich zwiegespalten.
👍 Besonders gut
Wenn die Eltern beim Haus helfen, ohne dass der Fiskus zulangt, kommen wir dem Traum näher.
Wenn Eltern beim Eigenkapital helfen oder Wohneigentum übertragen, entlastet ein hoher Freibetrag inkl. selbstgenutztem Wohneigentum die junge Familie beim Einstieg spürbar.
Wir zahlen jeden Cent Grunderwerbsteuer - dass Konzerne sich drücken, hat uns schon immer geärgert.
Das Paar zahlt beim Kauf volle Grunderwerbsteuer, während Konzerne sie via Share Deals umgehen; das Schließen dieser Lücke empfinden sie als Gerechtigkeit gegenüber privaten Käufern.
Schneller und billiger bauen ist gut - nur hätten wir gern selbst gebaut, nicht bloß gemietet.
Mehr bezahlbarer, seriell gebauter Wohnraum entlastet den Markt insgesamt; das nützt der Familie in der Mietphase, zielt aber auf Sozial- statt Eigentumsbau.
Besseres Pendeln und ein Gratis-Ticket fürs Kind - das entlastet unseren Familienalltag echt.
Als pendelnde Familie mit Kind im Umland profitieren sie von besserer Berlin-Brandenburg-Vernetzung und einem kostenlosen Schülerticket - konkrete Alltagsentlastung.
Ohne Auto läuft im Umland nichts - gut, dass uns keiner noch teurer pendeln lassen will.
Im Umland sind sie aufs Auto angewiesen; die Absage an neue finanzielle Auto-Belastungen schützt ihr enges Familienbudget.
👎 Besonders schlecht
Wir wollen ein Grundstück besitzen, nicht ewig pachten - das geht an unserem Traum vorbei.
Das Paar will echtes Eigentum; wenn öffentlicher Boden nur noch in Erbpacht und vorrangig an Gesellschaften/Genossenschaften geht, fehlt ihnen die Perspektive auf ein eigenes Grundstück.
Alles dreht sich um Miete und Sozialwohnung - aber wer hilft uns beim eigenen Haus?
Das Programm ist konsequent mieter- und gemeinwohlorientiert; für eine aufstiegsorientierte Familie, die Eigentum bilden will, fehlt eine echte Kauf- und Bauförderung.
Reiche stärker besteuern - okay. Aber unser bisschen Wohneigentum darf dabei nicht mit reingezogen werden.
Die Familie begrüßt zwar, dass Superreiche stärker zahlen, ist aber verunsichert, ob eine Verschärfung der Immobilien-Erbschaftsteuer am Ende auch normale Immobilienübertragungen erfasst.